
1960 beginnt die Vorgeschichte des Kreuzberger Unternehmens. Lothar Kensbock eröffnet einen Zeitungskiosk an der Oberbaumbrücke. Schon ein Jahr später wird die Berliner Mauer gebaut. Die Kunden waren Pendler zwischen Ost- und West-Berlin. Diese blieben nun weg.

Nur der Umzug in einen Zeitungskeller in der Köpenicker Straße kann die Existenz des jungen Unternehmers sichern.

1963 wird nebenan ein ehemaliger Fischladen frei, dessen Becken mühevoll entfernt werden müssen. Lothar und Regine Kensbock eröffnen einen typischen Berliner Zeitungsladen und bietet Tabakwaren und Raucherbedarf an. Das Sortiment wird einige Zeit später auf Schreib – und Spielwaren erweitert.

1968 zog das Schreib- und Spielwarengeschäft in die Oppelner Straße 8, wo es unter dem Namen Papier & Spiele firmiert und von Regine Kensbock geführt wird. Der Zeitschriftenhandel wurde kurze Zeit später aufgegeben. 1970 erfolgt eine Erweiterung des Ladens. Es folgte eine Periode der beständigen Geschäftigkeit. 1988 Eintritt von G. Kensbock (hier im Bild zu sehen, in Latzhose) als Mitarbeiter, ab 1994 als Mitinhaber. L. Kensbock geht in den Ruhestand.

1999 wird die Filiale „Papierwelt am Südstern“ in der Körtestraße 28 von Guido Kensbock eröffnet, um den Fortbestand des Geschäftes und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern.
2001 geht der erste Onlineshop www.papierwelt.com an den Start.
2002 geht R. Kensbock in den Ruhestand.
Hier ist das Geschäft im Dezember 2009 zu sehen.

2005 erfolgt ein kompletter Umbau von „Papier & Spiele“. Das Engagement der verschiedenen Initiativen und des Quartiersmanagements zeigen erste Erfolge. Der Kiez um das Schlesische Tor ist jetzt eine beliebte Gegend zum Wohnen, Einkaufen und Ausgehen geworden.
2018 verstirbt die ehemalige ‚‚Chefin’’ Regine Kensbock nach langer und schwerer Krankheit.
2026 verstirbt Lothar Kensbock.
